Eine professionelle Website kostet 2026 zwischen 1.500 € für einen Onepager und 35.000 € für eine individuelle Entwicklung. Für die meisten kleinen Unternehmen liegt der realistische Festpreis bei 4.500 bis 12.000 €, dazu kommen 50 bis 200 € im Monat für Hosting, Domain und Wartung. Wo Ihr Projekt in dieser Spanne landet, hängt von fünf Dingen ab: Seitenzahl, Design-Individualität, Funktionen, Texten und Bildern.
Dieser Ratgeber zeigt echte Preise nach Projekttyp, rechnet vor, woraus sich der Preis zusammensetzt, vergleicht Baukasten, WordPress und Individualentwicklung über drei Jahre und nennt die Warnsignale, an denen Sie zu günstige Angebote erkennen.
Preise nach Projekttyp 2026
Die Preisspanne für Websites ist groß, aber nicht beliebig. Sortiert nach Komplexität — nicht nach Optik — ergeben sich fünf Projekttypen mit klaren Preiskorridoren. Die Zahlen gelten für seriös kalkulierte Festpreise einer Webagentur oder eines erfahrenen Freelancers, jeweils inklusive Konzept, Design, Umsetzung, Tests und Launch.
Nicht in den Spannen enthalten sind Leistungen, die je nach Projekt stark schwanken: ein Fotoshooting (800–2.500 €), ein neues Logo oder Corporate Design (1.500–5.000 €), professionelle Übersetzungen (ab 0,15 € pro Wort) und Lizenzkosten für Premium-Plugins. Seriöse Angebote weisen diese Posten separat aus, damit Sie entscheiden können, was Sie selbst beisteuern.
| Projekttyp | Preisspanne | Seiten | Dauer | Enthalten |
|---|---|---|---|---|
| Onepager | 1.500 – 3.000 € | 1 lange Seite | 2 – 3 Wochen | Template-basiertes Design, Kontaktformular, mobil optimiert, Basis-SEO |
| Kleine Firmenwebsite | 3.000 – 6.500 € | 5 – 8 Seiten | 4 – 6 Wochen | Angepasstes Design, CMS, Leistungsseiten, DSGVO-konforme Formulare, Local SEO |
| Mittlere Website mit Branchenseiten | 6.500 – 15.000 € | 10 – 25 Seiten | 6 – 10 Wochen | Individuelles Design, Branchen- oder Standortseiten, Terminbuchung oder Stellenmodul, Schema.org, Performance-Optimierung |
| Onlineshop | 6.000 – 30.000 € | 10 – 100+ Produkte | 8 – 14 Wochen | WooCommerce, Shopware oder Shopify, Zahlungs- und Versandanbindung, Rechtstexte, Warenwirtschaft nach Bedarf |
| Individuelle Entwicklung | 15.000 – 50.000+ € | nach Anforderung | 12 – 20 Wochen | Eigene Web-App, API-Anbindungen, Buchungs- oder Konfigurationssysteme, Mehrsprachigkeit, Skalierung |
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Kaum eine Agentur legt offen, wie sich ein Website-Preis zusammensetzt. Dabei ist die Rechnung einfach: Eine Website besteht aus sieben Arbeitspaketen, jedes hat einen realistischen Stundenrahmen, und der Stundensatz liegt in Deutschland zwischen 60 € (Freelancer) und 120 € (Agentur mit Team). Die Tabelle zeigt die Stunden für eine kleine Firmenwebsite mit 5–8 Seiten und für eine mittlere Website mit 10–25 Seiten.
Rechnen wir nach: Die kleine Website braucht 31 bis 77 Stunden. Bei 60 bis 100 € pro Stunde sind das 1.900 bis 7.700 € — die Spanne aus der Tabelle oben, mit dem Onepager am unteren und der voll ausgestatteten Firmenwebsite am oberen Ende. Die mittlere Website braucht 88 bis 200 Stunden, also 5.300 bis 20.000 €. Wer Ihnen für 25 Seiten mit individuellem Design 2.500 € anbietet, kalkuliert also mit unter 15 € pro Stunde — oder mit einem Template, das nur umgefärbt wird.
Zwei Posten werden am häufigsten unterschätzt: Texte und Tests. Texte kosten Sie entweder eigene Abende oder 80–150 € pro Seite. Tests auf echten Geräten, Formularprüfung und eine Launch-Checkliste sind der Unterschied zwischen „sieht fertig aus" und „funktioniert bei jedem Kunden".
| Arbeitspaket | Kleine Website (5–8 Seiten) | Mittlere Website (10–25 Seiten) | Was darin steckt |
|---|---|---|---|
| Konzept & Struktur | 4 – 8 Std. | 10 – 20 Std. | Zielgruppen, Seitenbaum, Nutzerführung, Keyword-Recherche |
| Design | 8 – 16 Std. | 20 – 40 Std. | Layouts für Desktop und Mobil, Typografie, Farben, Bildsprache |
| Umsetzung | 12 – 25 Std. | 30 – 70 Std. | Templates, CMS-Einrichtung, Formulare, Module, Responsive-Feinschliff |
| Texte | 0 – 10 Std. | 10 – 30 Std. | Redaktion oder Überarbeitung Ihrer Texte, SEO-Struktur, Meta-Angaben |
| Bilder & Medien | 0 – 4 Std. | 4 – 12 Std. | Auswahl, Bearbeitung, Komprimierung; Fotoshooting separat |
| Technik & Recht | 4 – 8 Std. | 8 – 16 Std. | Hosting, SSL, DSGVO-Einbindung, Cookie-Consent, Schema.org, Sitemap |
| Tests & Launch | 3 – 6 Std. | 6 – 12 Std. | Gerätetests, Formular- und Ladezeitprüfung, Umzug, Indexierung |
| Summe | 31 – 77 Std. | 88 – 200 Std. | Bei 60 – 100 €/Std.: 1.900 – 7.700 € bzw. 5.300 – 20.000 € |
Die 7 Kostenfaktoren, die wirklich entscheiden
Zwei Websites mit derselben Seitenzahl können sich im Preis verdreifachen — abhängig von diesen Faktoren:
- 1. Individuelles Design oder TemplateEin angepasstes Theme spart 30–50 % gegenüber einem komplett individuellen Design. Eigenes Design lohnt nur, wenn die Marke das wirklich braucht.
- 2. Anzahl und Tiefe der InhaltsseitenPro Inhaltsseite mit Konzeption, Bildauswahl und Texterstellung kalkulieren wir 200–400 €. 5 Seiten = niedrige vierstellige Summe; 25 Seiten = mittlere vierstellige Summe.
- 3. Branchen-spezifische FunktionenOnline-Terminbuchung (Doctolib, Treatwell), CRM-Anbindungen (onOffice, FlowFact), Buchhaltungs-Schnittstellen (DATEV) — jede Integration kostet 800–3.000 €.
- 4. Texte: selbst schreiben oder schreiben lassenEigene Texte sparen 100–200 € pro Seite. Texte mit SEO-Recherche schreiben lassen kostet 80–150 € pro Seite — rechnet sich oft, weil sie die Conversion verbessern.
- 5. Bildmaterial: vorhanden oder neu produziertStockfotos sind in der Pflege-, Anwalts- und Steuerbranche schwierig — Mandanten erkennen sie. Ein eigenes Fotoshooting kostet 800–2.500 €, hebt aber die wahrgenommene Qualität messbar.
- 6. SEO-Setup und PerformanceTechnisches SEO (Schema.org, Core Web Vitals, Sitemap, Indexing-Strategie) ist kein Nice-to-have. 800–1.500 € Aufwand initial, zahlt sich nach 3–6 Monaten aus.
- 7. Wartung nach dem LaunchWordPress-Wartung kostet 49–199 €/Monat. Ohne Updates wird Ihre Seite innerhalb von 6 Monaten zum Sicherheitsrisiko und verliert Rankings — nicht optional.
Laufende Kosten: Was eine Website monatlich kostet
Der Anschaffungspreis ist nur ein Teil. Eine Website hat laufende Kosten, die in kaum einem Angebot stehen — und die über die Jahre mehr ausmachen können als der Bau. Die Tabelle zeigt die üblichen Posten für eine KMU-Website.
Drei realistische Jahressummen: Minimal (Hosting, Domain, selbst gewartet) rund 300 bis 700 € im Jahr. Typisch (Hosting, Domain, Wartungsvertrag, ein bis zwei Tools) 1.500 bis 3.000 €. Mit SEO-Betreuung 6.000 € und mehr — dann allerdings als Marketingkanal, der messbar Anfragen liefert. Rechnen Sie die laufenden Kosten auf drei Jahre hoch, bevor Sie Angebote vergleichen: Ein günstiger Bau mit teurem Pflicht-Hosting beim Anbieter ist am Ende oft die teurere Variante.
Ein Hinweis zu Wartung und Sicherheit: Wer WordPress betreibt und die Updates selbst macht, spart die 49 bis 199 € im Monat — trägt aber das Risiko. Was ein Wartungsvertrag konkret leistet und wann sich Selbstwartung noch rechnet, erklären wir auf der Seite WordPress-Wartung und Wartungsvertrag.
| Posten | Monatlich | Jährlich | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Hosting | 5 – 25 € | 60 – 300 € | Managed WordPress oder Shared Hosting bei einem deutschen Anbieter |
| Domain | ~1 € | 12 – 20 € | .de-Domain ist günstig, .com etwas teurer |
| SSL-Zertifikat | 0 € | 0 € | Im Hosting heute Standard (Let's Encrypt) |
| Wartungsvertrag | 49 – 199 € | 588 – 2.388 € | Updates mit Test, Backups, Monitoring — siehe WordPress-Wartung |
| Lizenzen (Premium-Plugins, Themes) | 5 – 25 € | 60 – 300 € | Formular-, SEO-, Buchungs- oder Übersetzungs-Plugins, jährlich verlängert |
| SEO-Betreuung | 300 – 1.200 € | 3.600 – 14.400 € | Optional, lohnt sich ab Unternehmensgröße |
| Tools (Newsletter, CRM) | 20 – 80 € | 240 – 960 € | Mailchimp, Brevo, HubSpot u. a. |
Baukasten vs. WordPress vs. Individualentwicklung: Kosten über 3 Jahre
Die ehrliche Antwort auf „Reicht nicht ein Baukasten?": Für reine Visitenkarten-Auftritte ohne SEO-Anspruch ja. Sobald Sie über Google gefunden werden wollen oder die Website Anfragen bringen soll, lohnt sich die Investition in eine professionelle Lösung — und der Vergleich über drei Jahre zeigt, warum der Preisvorteil des Baukastens kleiner ist, als er auf den ersten Blick wirkt.
Im Baukasten steckt Ihre eigene Zeit: realistisch 40 bis 100 Stunden für den Aufbau und danach ein bis zwei Stunden im Monat für Pflege. Bewerten Sie diese Zeit mit 40 € pro Stunde, kostet die „kostenlose" Website über drei Jahre 3.000 bis 7.000 € — bei schlechteren Ladezeiten und ohne Datenhoheit. Die WordPress-Lösung einer Agentur liegt über drei Jahre bei 6.000 bis 14.000 €, bringt aber SEO-Substanz, ein eigenes Design und die Freiheit, jederzeit den Hoster zu wechseln. Die Individualentwicklung ist erst sinnvoll, wenn Standardlösungen eine Kernfunktion nicht abbilden — dann rechnet sie sich über den Prozessnutzen, nicht über den Website-Preis. Und wer heute mit einem Baukasten startet und in ein bis zwei Jahren wechseln will, zahlt am Ende doppelt: verlorene SEO-Historie plus Migrationsaufwand.
Drei Faktoren, die Baukastensysteme schlecht abdecken — die Tabelle darunter zeigt die Kosten über drei Jahre:
- Performance / Core Web VitalsWix-Sites haben durchschnittlich 30–40 % schlechtere Largest-Contentful-Paint-Werte als individuelle Lösungen. Google straft das aktiv ab.
- SEO-TiefeStrukturierte Daten (Schema.org), saubere URL-Architektur, individuelle Canonicals, Hreflang — bei Baukasten-Systemen entweder nicht vorhanden oder umständlich nachrüstbar.
- Datenhoheit und MigrationAus Wix oder Jimdo wegzukommen ist aufwändig — Inhalte sind teils im Editor gefangen. Eine WordPress-Lösung lässt sich jederzeit zu jedem Hoster migrieren.
| Kostenposten | Baukasten (Wix, Jimdo) | WordPress (Agentur) | Individualentwicklung |
|---|---|---|---|
| Einmalig (Bau) | 0 – 1.500 € | 3.000 – 12.000 € | 15.000 – 50.000 € |
| Laufend pro Jahr | 200 – 500 € Tarif | 700 – 2.700 € (Hosting, Wartung, Lizenzen) | 2.000 – 6.000 € (Hosting, Wartung, Weiterentwicklung) |
| Eigene Arbeitszeit | 40 – 100 Std. Aufbau + 1 – 2 Std./Monat | 5 – 15 Std. Abstimmung, Texte, Freigaben | 20 – 40 Std. Anforderungen, Tests, Abnahmen |
| Summe über 3 Jahre (inkl. eigener Zeit à 40 €) | 3.000 – 7.000 € | 6.000 – 14.000 € | 22.000 – 70.000 € |
Drei Rechenbeispiele aus der Praxis
Die folgenden drei Projekte sind typische Konstellationen, wie sie regelmäßig bei uns anfragen — anonymisiert und auf runde Zahlen gebracht, damit Sie die Rechnung nachvollziehen können. Die Stunden folgen der Aufschlüsselung von oben, der Stundensatz liegt bei 85 €.
Beispiel 1: Ambulanter Pflegedienst, 8 Mitarbeitende — 4.800 €
12 Seiten auf WordPress: Leistungen, Team, Stellenanzeigen mit Bewerbungsformular, Einzugsgebiet, Kontakt. Individuelles Design auf Basis eines angepassten Themes, WCAG-orientierte Umsetzung, DSGVO-konforme Formulare, lokale SEO mit Schema.org. Aufwand: Konzept 6 Std., Design 12 Std., Umsetzung 22 Std., Texte 8 Std. (Kunde liefert Rohtexte), Technik 5 Std., Tests 4 Std. — zusammen 57 Stunden. Laufzeit 7 Wochen, Wartung im Basis-Paket für 49 €/Monat.
Beispiel 2: Sanitär- und Heizungsbetrieb, 15 Mitarbeitende — 6.200 €
10 Seiten plus Notdienst-Landingpage, Google-Bewertungs-Widget, Servicegebiet-Karte, Kontaktstrecke mit Rückruf-Option, lokale SEO für drei Stadtteile. Aufwand: Konzept 8 Std., Design 14 Std., Umsetzung 28 Std., Texte 10 Std., Bilder 4 Std., Technik 6 Std., Tests 3 Std. — zusammen 73 Stunden. Laufzeit 6 Wochen, Wartung im Standard-Paket für 99 €/Monat, weil die Notdienst-Seite rund um die Uhr erreichbar bleiben muss.
Beispiel 3: Anwaltskanzlei, 3 Anwälte — 9.500 €
18 Seiten mit eigenen Tätigkeitsschwerpunkten, Online-Terminanfrage, zweisprachig (DE/EN), BORA-konforme Anbieterkennzeichnung, Schema.org für LegalService. Texte kommen von den Anwälten, Bilder aus einem professionellen Shooting (separat 1.200 €). Aufwand: Konzept 14 Std., Design 24 Std., Umsetzung 45 Std., Texte 12 Std. (Überarbeitung, SEO-Struktur, Übersetzungsabgleich), Bilder 5 Std., Technik 8 Std., Tests 4 Std. — zusammen 112 Stunden. Laufzeit 9 Wochen, Wartung im Standard-Paket für 99 €/Monat.
Auffällig an allen drei Beispielen: Der Preis wird nicht von der Seitenzahl allein bestimmt, sondern von Funktionen (Bewerbungsformular, Notdienst-Landingpage, Terminanfrage), von der Textarbeit und vom Aufwand für Recht und Technik. Genau deshalb ist ein Preis ohne Briefing eine Schätzung ins Blaue — und ein Angebot mit Stunden pro Arbeitspaket der einzige Weg, zwei Agenturen fair zu vergleichen.
So arbeiten wir: Referenzen im Portfolio — dort sehen Sie umgesetzte Projekte, von der Homecare-Plattform bis zur Website für einen Handwerksbetrieb.
Woran Sie einen zu günstigen Anbieter erkennen
Es gibt keinen Preis, der an sich zu günstig ist — aber es gibt Angebote, bei denen Preis und versprochener Umfang nicht zusammenpassen. Wer 25 Seiten mit individuellem Design für 1.200 € anbietet, hat entweder ein Template, das nur umgefärbt wird, oder spart an Tests, Datenschutz und Erreichbarkeit nach dem Launch. Diese sieben Warnsignale sehen wir am häufigsten:
- Festpreis ohne Briefing-GesprächWer den Preis nennt, bevor er Ziele, Seitenzahl und Funktionen kennt, kalkuliert nicht — er verkauft ein Paket, das später mit Nachträgen teuer wird.
- „Komplette Website in zwei Wochen für 900 €"Zwei Wochen reichen für einen Onepager aus dem Template. Für eine Firmenwebsite mit eigenen Texten und Tests sind das rechnerisch unter 15 € pro Stunde.
- Kein Wort zu DSGVO, Impressum und Cookie-ConsentDatenschutzerklärung, Consent-Banner und rechtssichere Formulare sind Pflicht. Fehlen sie im Angebot, zahlen Sie sie später — oder die Abmahnung.
- Template wird als „individuelles Design" verkauftFragen Sie nach der Theme-Basis und nach Entwürfen für Desktop und Mobil. Ein umgefärbtes Template ist in Ordnung, wenn es so benannt und bepreist ist.
- Keine Aussage zu Ladezeit und MobilansichtSeriöse Anbieter nennen Zielwerte für Core Web Vitals und zeigen mobile Entwürfe. Wer das nicht kann, liefert eine Desktop-Seite, die auf dem Handy leidet.
- Hosting nur beim Anbieter, ohne DatenexportWenn Sie Ihre Website nicht mitnehmen können, sind Sie gebunden — und der günstige Baupreis wird über Jahre mit Hosting-Gebühren zurückgeholt.
- Keine Wartungsoption nach dem LaunchWer nach dem Launch nicht erreichbar ist, überlässt Ihnen Updates, Backups und Sicherheit. Fragen Sie vorab, was Wartung kostet und wer bei einem Ausfall reagiert.
5 Tipps für die Budget-Planung
Fünf Regeln, die sich in Projekten bewährt haben — unabhängig davon, ob Sie mit uns oder mit jemand anderem bauen:
- Investition über 3 Jahre rechnen, nicht über 6 MonateEine professionelle Website hält 4–7 Jahre. Auf 3 Jahre verteilt sind 9.000 € rund 250 €/Monat — günstiger als die meisten Marketingkanäle.
- SEO-Budget einplanen, nicht erst nachträglichEine Website ohne SEO-Budget ist wie ein Laden ohne Schild. 800–1.500 € initiales technisches SEO sind die effektivsten Euros im Projekt.
- Content nicht vergessenBilder, Texte, Bewertungen — Content macht 30–40 % des Erfolgs aus. Wer nichts dafür einplant, bekommt eine schöne, aber leere Hülle.
- Wartung im FestvertragLieber 99 €/Monat planbar als alle 6 Monate eine Schreckensrechnung, weil etwas kaputt ist. Wartungsverträge sparen langfristig Geld.
- Drei Angebote einholen — aber nicht das günstigsteDas günstigste Angebot ist meistens das teuerste. Achten Sie auf konkrete Aufwandsschätzung, klares Briefing-Verständnis und realistische Laufzeit. „Komplette Website in 2 Wochen für 900 €" ist ein Warnsignal.
Fazit
Für die meisten KMU liegt der ehrliche Preisrahmen 2026 zwischen 4.500 € und 12.000 € für eine Website, die Vertrauen vermittelt, in der Suche gefunden wird und sich erweitern lässt — plus 50 bis 200 € im Monat für Hosting und Wartung. Das ist keine Lifestyle-Investition, sondern Infrastruktur, vergleichbar mit Buchhaltung oder Versicherung.
Wenn Sie ein konkretes Projekt im Kopf haben: Auf der Seite Webentwicklung sehen Sie, wie wir arbeiten, unter WordPress-Wartung die Pakete für die Zeit nach dem Launch. Oder Sie vereinbaren ein kostenloses Erstgespräch, in dem wir auf Basis Ihrer Anforderungen einen realistischen Festpreis nennen — mit Stunden pro Arbeitspaket.
